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Gemeinschaftsübung Rott, Ramerberg und Edling Verkehrsunfall in Bruck, Gemeinde Edling – mehrere Personen verletzt und eingeklemmt so hieß es bei der Alarmmeldung am Freitag den 22.10.2010 um ca. 19.20 Uhr für die Feuerwehren Edling, Ramerberg und Rott sowie das BRK aus Wasserburg. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich ein Bild des Schreckens. Zwei PKW, einer davon mit Anhänger waren kollidiert. Der Erste PKW mit Anhänger, beladen mit verschiedenen Chemikalien stand völlig demoliert auf der Brücke das zweite Fahrzeug lag neben der Brücke auf der Seite – mitten in der unzugänglichen Böschung zur Attel.
Relativ rasch erkundeten die Einsatzkräfte die gefährliche Situation und erkannten, dass es sich um eine Einsatzübung handelte. Erst wurde der Einsatzort großflächig abgesperrt und die ausgetretenen Chemikalien mit der notwendigen Sorgfalt unter Atemschutz eingesammelt und entsprechend verpackt, so das keine weitere Gefahr davon ausgehen konnte. Sofort im Anschluss wurde die Betreuung, Versorgung und Rettung der Verletzten eingeleitet.
Nun hieß es drei schwerst Verletzte zu versorgen und mit schwerem Gerät aus den Wracks der Fahrzeuge zu befreien. Während den Rettungsarbeiten wurden die Einsatzkräfte darüber informiert, dass ein Kleinkind abgängig wäre. Das Kind wurde von den Einsatzkräften schnell hinter der Rücksitzbank eines der havarierten Fahrzeuge gefunden und gerettet.
Zu allem Übel ereignete sich aus den eigenen Reihen noch ein weiterer Notfall (simuliert). Ein Feuerwehrmann war mit seinem Bein zwischen mehrere am Straßenrand gelagerte Betonrohre geraten und musste mittels schwerem Gerät befreit werden und wurde anschließend mit mehreren Brüchen dem Rettungsdienst übergeben.
Abschließend nach den Aufräumarbeiten trafen sich die Einsatzkräfte im Feuerwehrhaus in Edling zur Einsatz-Nachbesprechung und der sog. Manöverkritik. Die Einsatzübung dauerte ca. zweieinhalb Stunden. Text und Bild - R. Rainer FF Edling
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Teambekleidung für die Jugendfeuerwehr Edling Die Jugendgruppe (13 – 18 Jahre) der Feuerwehr Edling wurde vor kurzem neu eingekleidet. Mit Hilfe von drei Firmen aus der Gemeinde Edling und der Stadt Wasserburg sowie der tatkräftigen Unterstützung aus den eigenen Reihen konnten die fast 20 Jungfeuerwehrler mit einer sog. einheitlichen Teambekleidung ausgestattet werden. Außer in Ihren Jugend-Schutzanzügen sollten die aktiven Jungfeuerwehrler bei Kursen, Lehrgängen und Veranstaltungen auch in „normaler“ Freizeitkleidung erkennbar sein und ihrer Feuerwehr zugeordnet werden können. So wurden der Feuerwehr-Nachwuchs mit je einem Polohemd, einem Sweatshirt sowie einem Cap ausgestattet. Unser ganz besonderer Dank gilt den Firmen, Maschinenbau Schechtl Edling, Brandschutz Berndl Edling, Restaurant Etage Stocker Wasserburg die es durch Ihre Spenden ermöglicht haben, die Jugendfeuerwehr Edling auszustatten. Natürlich wird die Großzügigkeit der Sponsoren nicht verheimlicht, und so wurde auf der Teambekleidung der Jugendfeuerwehr jeweils das Firmenlogo des Spenders gestickt. Wir bedanken uns für dieses beispielhafte Entgegenkommen. Text & Bilder R. Rainer Feuerwehr Edling ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Rettungskarten von der Feuerwehr Edling
Im Rahmen des Fiat 500 Treffen`s das auf dem Gelände der Firma Fendler organisiert und veranstaltet wurde, waren auch die Feuerwehren aus Edling und Attel-Reitmehring eingeladen, um mit Hilfe einer Schauübung etwas Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. So wurden um 13.oo sowie 15.oo jeweils eine Einsatzübung zum Thema – Retten einer Verletzten und eingeklemmten Person in einem verunfalltem PKW - durchgeführt und für die Besucher moderiert.
Diese Einsatzübung sollte den Bürgern die interessante, abwechslungsreiche aber auch sehr anspruchsvolle Arbeit der Feuerwehr näher bringen. Außerdem wurde den Besuchern ein Einblick in das Ehrenamt Feuerwehr gewährt und wie einige Freiwillige das Wohl und den Schutz unserer Mitmenschen sowie schnelle und kompetente Hilfe in Notlagen zu Ihrer „Lebensaufgabe“ machen. Auch Rettungskarten für die meisten gängigen PKW wurden von der Feuerwehr Edling auf Wunsch für jeden Besucher und deren Fahrzeug aus einer eigens dafür zur Verfügung gestellten Datenbank ausgedruckt und in „Sonnenblendenformat“ eingeschweißt. Diese Rettungskarten, die es für die verschiedensten Fahrzeugmodelle gibt, erleichtern den Hilfskräften, im Ernstfall die Rettungsarbeiten erheblich. Um die Schlagkraft der Einsatzteams im Ernstfall erhöhen zu können, sind bei den örtlichen Feuerwehren Interessierte für den aktiven und ehrenamtlichen Dienst gerne willkommen. Bei der Feuerwehr „aktiv sein“ ist für Frauen wie Männer im Alter von 13 bis 63 Jahre möglich. Interessierte dürfen sich gerne bei den Kommandanten der Feuerwehr Edling, Günther Wieser und Robert Rainer, informieren bzw. melden oder Dienstags (Übungstag) ab ca. 19.30 direkt am Feuerwehrhaus in Edling. Unser Dank gilt auch der Firma Dengler & Crüwell aus Rott, die uns die Fahrzeuge zur Übung zur Verfügung stellte und diese abschließend wieder fachmännisch abtransportierte und entsorgte. Text & Bilder R. Rainer Feuerwehr Edling
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Heiße Trainingstage für die Feuerwehr
In der vorletzten Juliwoche hatten die Atemschutztrupp`s der umliegenden Feuerwehren ein richtig schweißtreibendes Training zu absolvieren. Die Feuerwehr Edling organisierte den von der Firma Dräger und der Versicherungskammer Bayern gesponserten Brandübungscontainer. Die Trainer der Werkfeuerwehr ZF Sachs unterwiesen die Atemschutztrupp`s der Feuerwehren Edling, Steppach, Ramerberg, Rott, Attel-Reitmehrig, Wasserburg, Pfaffing, Albaching, Soyen, Schlicht sowie einer Gruppe der Firma Meggle. Ziel dieses Trainings war das richtige Verhalten während eines Löschangriffes in geschlossenen Räumen sowie das Erkennen und Einschätzen der zu erwartenden Gefahr anhand des Brandrauches. Nicht nur das außergewöhnlich schöne Wetter mit seinen hohen Temperaturen, sondern auch die Hitze im Übungscontainer trieben den Atemschutzgeräteträgern den Schweiß aus allen Poren. Bei Temperaturen oberhalb der Rauchgrenze von bis zu 800 Grad kamen die Feuerwehrler teilweise an den Rand Ihrer persönlichen Leistungsgrenze. Es wurde unter realistischen Bedingungen den Einsatzkräften in der Praxis nochmals verdeutlicht, dass durch den Einsatz von nur wenig Löschmittel an der richtigen Stelle und zum möglichst idealem Zeitpunkt eine Rauchgasdurchzündung oder sogar eine Rauchgasexplosion vermeidbar ist. Diese Ausbildung verdeutlichte dem Feuerwehren wieder einmal, wenn man den Gefahren des Feuers mit gebührendem Respekt begegnet, Ihm jedoch mit Sachverstand, fachlichen Wissen und gesundem Menschenverstand strotzt, ist so manch brenzlige Situation wieder unter Kontrolle zu bekommen. Auch für das ein oder andere Experiment hatten die Trainer Verständnis und wurden auch selbst etwas neugierig. So wurde zum Beispiel ein Versuch gestartet und verschiedene Fleischstücke in unterschiedlichen Höhen nahe des Ausgangsbereichs des Beobachtungsraumes im Brandübungscontainers platziert. Das Ergebnis war durchaus beeindruckend, dass ein ca. 1,5 Kg Stück „Schweinewammerl“ in rund 15 Minuten komplett durch gegart wurde. Mit diesem Versuch wurde den Feuerwehrmännern auch klar, wie wichtig eine vollständige, zeitgemäße und funktionierende Schutzkleidung im Einsatz ist. Der praktischen Ausbildung ging natürlich eine theoretische Schulung und Unterweisung voraus. Organisiert wurde der Brandübungscontainer durch das Führungsteam der Feuerwehr Edling, dem Landesfeuerwehrverband Bayern, der Firma Dräger Safety sowie der Versicherungskammer Bayern. Die Gemeinde Edling war so freundlich, uns den Jugendraum der Gemeinde für die theoretische Schulung und den neuen Parkplatz hinter dem Sportheim für die Aufstellung des Übungscontainers zur Verfügung zu stellen. Die Feuerwehr Edling bedankt sich bei allen Beteiligten für die Organisation des äußerst interessanten sowie informativen Trainings und einer erlebnisreichen Ausbildungswoche. Ein besonderer Dank gilt auch den beiden Ausbildern die uns durch diese Woche führten und jederzeit ein offenes Ohr für unsere Belange hatten.
Text & Bilder R. Rainer Feuerwehr Edling ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Nach fast 18 Monaten Planungs- & Bauzeit wieder normaler Betrieb bei der Feuerwehr Edling
Etwa Anfang März 2009 viel in Edling der Startschuss zu zwei großen Projekten die zeitgleich laufen sollten und in etwa auch so in richtiger Reihenfolge enden mussten. Eines der Projekte ist der Anbau der neuen und voll unterkellerten Fahrzeughalle mit der Renovierung des bestehenden Feuerwehrhauses. Bei dem Anbau der neu geschaffen wird handelt es sich um zwei vollwertige Stellplätze mit einer Grundfläche von ca. 11 Metern auf 13 Meter. Weiter werden im Hallenanbau Hochregale zur Lagerung von Einsatzmitteln, Stiefelwaschplatz sowie ein Arbeitsbereich der Gerätewarte ihren Platz finden. Im Kellergeschoss wird ein Materiallager inklusive einem stationärem Notstromaggregat, der Umkleideraum der Jugendfeuerwehr sowie der nagelneue Jugendraum mit direktem Zugang zur Terrasse sein Zuhause finden. Im Zuge der Renovierungsarbeiten im bestehendem Haus werden einige Bereiche ausgebaut und umgelagert. So wurde zum Beispiel eine fast eigenständige Atemschutzwerkstätte eingerichtet sowie der Werkstattbereich modernisiert und ein Lager für die Vereinsmittel eingerichtet. Passend zum ersten Projekt wurde eine Arbeitsgruppe für das weitere Vorhaben der Edlinger Feuerwehr zusammengestellt. Eine Gruppe von rund 8 Mann stellten sich der Herausforderung zur Planung des neuen Einsatzfahrzeuges. Das etwa 27 Jahre in Dienst stehende LF-8 sollte nun ersetzt werden. So befassten sich die Edlinger Wehr erstmal mit der Frage welches Fahrzeug langfristig die vernünftigste Lösung darstellen könne. Nach vielen Überlegungen entschied man sich für ein GW-L2. Nachdem diese Entscheidung gefallen war begann der Marathon der Planungen und erstellen der sachlich richtigen Ausschreibungen. Nach den Auswertung der eingegangenen Angebote stand fest, das es ein MAN Fahrgestell mit einem Aufbau der Firma Lentner aus Hohenlinden werden wird. Es waren viele Stunden der Planung sowie zahlreiche Baubesprechungen bei der Firma Lentner nötig, um aus unserer Sicht ein optimales und und logisch durchdachtes Fahrzeug zu konzipieren welches die nötige Ausrüstung und Beladung effizient und effektiv mitführen wird. Es war auch ein Ziel die Handhabung mit Fahrzeug und Beladung so einfach und übersichtlich wie möglich zu gestalten um Einsätze so schnell wie möglich jedoch mit wenig Aufwand abarbeiten zu können.
Am 30. Mai war es dann so weit. Das neue Fahrzeug, der Edling 88-1 sowie der neue Anbau am renoviertem Feuerwehrhaus konnte eingeweiht werden. Fahrzeug und Haus wurden von Pfarrer Lindl gesegnet und anschließend von Bürgermeister Matthias Schnetzer an die beiden Kommandanten Günther Wieser und Robert Rainer übergeben. Der Anbau und die Renovierung des Feuerwehrhauses wurde überwiegend in ehrenamtlicher Eigenleistung mit ca. 3.000 freiwilligen Stunden erstellt. Der Verein beteiligte sich an den Baukosten mit rund 21.000 Euro. Auch die Planung des neuen Fahrzeuges verschlang nochmal etwa 500 ehrenamtliche Stunden bis zur Fertigstellung. Seit etwa Mitte Juli ist weitgehend der „normale“ Betrieb wieder eingekehrt und die Edlinger Feuerwehr kann ihren Alltagsbetrieb wieder aufnehmen ohne Behinderungen durch Baubetrieb oder herumliegendes Material der Baustelle. Text & Bilder Robert Rainer |
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© Freiwillige Feuerwehr Edling Aktualisiert am 01.03.11 |